Wie alles angefangen hat

Ich bin Dominik Lehner, Musiker, Produzent und der Kopf hinter Zolahr Sounds. Geboren wurde ich am 24. April 1984 in Linz, Oberösterreich.
ZOLAHR und die ersten Bühnen

Gemeinsam mit meinem Bruder gründete ich schon früh die Band ZOLAHR. Die Band gibt es bis heute, auch wenn Familie und Alltag inzwischen weniger Zeit dafür lassen. Wir spielten unter anderem im Posthof Linz, bei Bandwettbewerben, Vernissagen und in verschiedenen Lokalen und Bars. Ein besonderer Abend war unser Auftritt als Support für Bobby Singer.

Zu Hause lief viel Musik aus der Hippie-Zeit: Frank Zappa, Jimi Hendrix und The Who. Später kamen Reggae, Dub, Jungle, Drum and Bass, Psytrance und immer mehr elektronische Musik dazu. In der Psytrance-Szene fand ich vieles von der Offenheit wieder, die mich an den Musikern meiner Kindheit fasziniert hatte.
Aus selbst organisierten Partys entstand das Dekoteam Zolahr Strings. Band, Dekoration und weitere Projekte fanden schließlich unter dem Namen Zolahr Projects zusammen.

Vom Proberaum ins eigene Studio
Mit dem ersten selbst produzierten ZOLAHR-Album zapped wollte ich genauer verstehen, wie Produktion funktioniert. Aus Recherche wurde Praxis, und aus der improvisierten Arbeit wurde nach und nach ein eigenes Studio.
Die Technik wuchs mit meinen Ansprüchen: Studiomonitore, Audiointerface, MIDI-Controller und weiteres Equipment. Vieles baute ich selbst, darunter meinen Studiotisch, Absorber und Bassfallen. Das Studio ist bis heute nicht wirklich fertig. Es verändert sich mit jedem Projekt.

Dort entstehen eigene Tracks und Produktionen mit anderen Musikern. Manchmal beginnt ein Stück mit einem Loop, manchmal mit einer Jam-Session oder einem Versuch, der eigentlich nur ein Soundcheck sein sollte. Oft nehme ich einfach die Gitarre in die Hand und sehe, wohin es führt.
Der Klang von Zolahr Sounds
Meine Musik bewegt sich zwischen treibendem Psytrance und ruhigerem psychedelic Chillout. Live eingespielte Instrumente prägen das Arrangement von Anfang an. Mich interessiert weniger eine feste Botschaft als eine bestimmte Stimmung. Manche Tracks gehören in einen ruhigen Abend, andere auf den Dancefloor.
Zusammenarbeit
Bei ZOLAHR arbeitete ich mit den Sängerinnen Dinah Feuchtner und Kira Schinko, der Querflötistin Eva Egger und meinem Bruder David Lehner. Weitere Studioprojekte entstanden mit GAZAL, Dinah Feuchtner, Valentin Feuchtner, Bob Zabek und anderen.
Durch Morteza Naderi, Sia Panah und Milad Saburi lernte ich persische Musik im Studio und auf der Bühne kennen. Aktuell spiele ich außerdem Percussion in der Michael Kriftner Band.

Was noch kommen soll
Ich möchte Zolahr Sounds als Live-Projekt auf die Bühne bringen und meine Musik weiterentwickeln. Davon leben zu können, wäre natürlich ein Traum.
Abseits der Musik arbeite ich als Grafiker. Vor allem bin ich aber Vater und Ehemann.